tour nach J-Bay.
Mar 16, 2009 by leo in surfing | Tags: None
vor einer woche war es enlich soweit. ich bin zusammen mit hannes, sönke und katrin richtung J-Bay gefahren. Jeffreys Bay oder kurz J-Bay liegt an der ostküste südafrikas, ist ca. 700 km von kapstadt enfternt und bei wellenreitern für seine perfekt laufende rechte welle bekannt. angeblich soll es eine der besten wellen der welt sein. allerdings läuft diese welle hauptsächlich im südafrikanischen winter. aber wir hatten auch noch ein paar andere sachen auf unserer tour vor.
tag 1.
sonntag morgen gings los. wir packten das auto, einen alten citti golf, welcher bei uns als golf 1 bekannt ist, hier aber nach wie vor gebaut wird und schmissen die surfbretter aufs dach. dann fuhren wir die N2 richtung mosselbay, wo wir unseren ersten stop einlegten und in der santos train lodge übernachteten. zur erfrischung sprangenw ir ers mal in das deutlich wärmere wasser und genossen den shorebreak.
zum dinner gabs in dolphin restaurant, welches direkt an einem surfspot liegt, eine leckere pizza. wir konnten also während wir die pizza genossen, den surfern und später sogar einer delphinschule beim abreiten der wellen zuschauen.
tag 2.
am nächsten morgen fuhren wir dann direkt weiter richtung J-Bay, auf den weg dorthin schauten wir noch bei zwei weiteren surfspot vorbei und checkten die wellen. doch an beiden spots, vitoriabaii und bigbay war der swell einfach zu hoch und so ging es dann zum heutigen tagesziel weiter.
in J-Bay angekommen, ging es dann auch direkt zu unserer unterkunft, dem island vibe backpacker, welcher auf einer anhöhe direkt am strand liegt. wir hatten dort im beachhouse schon ein 4er zimmer mit balkon und blick aufs meer reserviert und konnten den ausblick kaum fassen als wir die zimmertür aufschlossen. die bilder sprechen wohl für sich.
vom zimmer aus konnte man direkt auf die beiden surspots phantoms und kitchen windows blicken. als wir alles ausgepackt hatten ging es dann auch gleich mal zum surfen ins wasser. die wassertemperaturen dort oben sind deutlich angenehmer als in kapstadt, ein dünner shorty reicht vollkommen aus.
zum abendessen blieben wir im backpacker, da es dort abends immer ein essen für alle gäste gibt. es stand ein monster bürger mit chips auf dem speiseplan und das ganze für 35,- rand, was ca. 3 euro entspricht. dazu dann noch das eine oder andere bierchen für 10,- rand. ich sacg mal so, man kan dort gut ne zeit lang hängen bleiben bei den preisen…
tag 3.
auch den nächsten tag verbrachten wir in J-Bay, zuerst ging es am frühen frühen morgen mal eine kleine runde surfen am spot the point. dort ewsar es für mich das erste mal das ich zum sürfen über rocks ins wasser und später wieder raus mußte, ein etwas mulmiges gefühl, zumal auch die welle natürlich recht nah an den steinen bricht. aber laut hannes sollte man sich daran gewöhnen, da es an den meisten guten wellenspots eh so ist.
nachdem wir uns beim frühstück gestärkt hatten, ging es in den Billabong Factory Outlet, wo wir etwas, die Dame von uns auch etwas mehr, shoppten.
am nachmittag machten wir dann noch einen abstecher in das ca. 30 min. entfernet cape st. francis, einem kleinen schönen örtchen das durch seine vielen reetdachhäuser besticht. surfer kennen es aus den beiden filmen the endless summer & the endless summer II.
leider lief die welle dort nicht so sauber wie in den beiden filmen und so fuhren wir nachdem wir uns etwas umgeguckt hatten wieder zurück. bevor wir zum dinner sind, nutzen wir aber noch die kleinen wellen in kitchen windows und hatten dort das glück zwischen eine delphinschule zu geraten. das gefühl das man hat wenn man inmitten von 10 delphinen auf dem board sitzt und sie in 5m entfernung um einen kreisen, kann man nicht in worte fassen…
nach diesem erlebnis gabs erstmal dinner im backpacker (t-bone steak mit ofenkartoffel und salat) und danach feierten wir sönkes geburstag…
tag 4.
hannes weckte mich um kurz nach 6 uhr und fragte ob ich mit surfen wolle. keine frage und so gings auch schon los zum point. dort angekommen waren auch schon ein paar surfer im wasser. hauptsächlich ältere locals so um die 60 jahre würde ich mal vorsichtig schätzen.
die wellen waren sauber, es wehte kein lüftchen und wir hatten unseren spaß. nach dieser morgendlichen session und dem frühstück checkten wir aus und machten uns auf den weg zum addo elephant park, einem großen national park in dem es alle erdenklichen tiere gibt.
die fahrt nach addo dauerte ca. 2 stunden, vor ort erkundigten wir uns erstmal und suchten uns eine unterkunft in park nähe.
nach einer kurzen beratung beschlossen wir den addo park ganz früh am nächsten morgen zu besuchen und verbrachten den nachmittag damit, eine kleine reptilien farm zu besuchen.
tag 5.
pünktlich um 7 uhr als die pforten des addo parkes öffneten, starteten wir mit unserem golf unsere kleine safari. man fährt mit dem auto auf schotterpisten durch den park und hält ausschau nach tieren. dabei ist ganz wichtig, niemals aussteigen, man weiß nie wo ein löwe lauert…
nach kurzer zeit bekamen wir dann auch die ersten tiere zu sehen. es fing an mit elephanten und ging dann über wasserbüffel, zebras, kudus, springböcke, warzenschweine bis hin zum löwen weiter.
nach 5 stunden fahrt durch den park meinten wir genug gesehen zu haben und die mittagshitze trug bei unserer entscheidung die rückreise nach J-Bay anzutreten auch ihren teil bei. und so ging es wieder zurück ins island vibe wo wir wieder den blick auf das meer genossen.
tag 6.
und täglich grüßt das murmeltier oder die welle. es ging wieder für eine kleine morgen session aufs wasser, danach besprachen wir unsere weitere tour. hannes, sönke und katrin wollten schon den heimweg antreten während ic eine weitere nacht dort bleiben wollte. da ich wußte das babba und janina auch in der gegend waren, checkte ich ob ich mit ihnen zurück fahren könne. gesagt getan. und so verabschiedete ich meine gefährten und verlängerte das zimmer für eine weitere nacht.
den tag verbrachte ich mit einem kleinen spaziergang durch J-Bay und einer guten surfsession in kitchen windows. am abend begrüßte ich dann babba und janina, auch sie waren von dem blick und dem backpacker begeistert. beimmexican feast dinner und einigen bierchen tauschten wir unsere jeweiligen tourerlebnisse aus.
tag 7.
rückreise richtung kapstadt. bevor es losging wollten natürlich auch babba und janina die surfshops und outlets beglücken, ich hielt mich zurück und wartete die meiste zeit draussen.
gegen mittag ging es dann auf die piste, einen teil der rückfahrt fuhren wir durch die berge, dieser weg ist zwar länger, doch wird man dort mit traumhafter landschaft belohnt.
spät am abend gegen 23 uhr kam ich dann zu hause und und viel nach einer dusche müde ins bett.
diese letzten 7 tage waren echt traumhaft, man hat viel gesehen & erlebt. im nachhinein bedauere ich etwas nicht schon mal früher nach J-Bay gefahren zu sein… aber wer weiß, vielleicht gehts nochmal für das letzte wochenende hoch an die ostküste…
alle bilder gibts in der extra galerie: tour nach J-Bay
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